Float Berlin Mitte

“Liebe ist Schwerelosigkeit.” (Peter Barthel)

Wir zwei durften uns zu Weihnachten über eine Einladung in das Float Center Berlin Mitte freuen. Gehört hatte ich bis dahin schon sehr viel von verschiedenen Einrichtungen und Arten des Floatings, nur konnte ich mich, ehrlich gesagt, wegen des Preises noch nie dazu durchringen, einen Termin festzumachen. Umso glücklicher also war ich, als ich den Gutschein in den Händen hielt und nach Absprache mit meinem Frauenarzt sogar eine ausdrückliche Empfehlung bekam, dies noch während der letzten Monate der Schwangerschaft auszuprobieren.

Als alter Telefonmuffel fing mein Erlebnis bereits mit der Reservierung an. Die Internetseite besuchen, Wunschtermin ins Formular eintragen und auf eine Bestätigung warten. Die kam auch gleich einen Tag nach meiner Anfrage und so mussten wir nur ca. eine Woche auf unseren Termin hinfiebern. In der Vorbereitung auf unseren Besuch wurde die Frage “Was muss ich mitbringen?” direkt in der Broschüre beantwortet – nichts. (nur ein Handtuch für gefärbte Haare :))

Der Standort Hausvogteiplatz bietet eigentlich bezogen auf das Autofahren keinen Vorteil. Wir hatten aber das Glück, dass direkt vor der Haustür sowohl Parkplatz, als auch ein kleiner Markt mit allerlei Leckereien zu finden war. Das aber nur als kleine Randinfo, denn hier geht es ja ums Wesentliche…

Anhang 1-3

Ein einzelner, sehr freundlicher Herr schien dort im Dienst und zuständig zu sein. Dieser empfing uns barfuß und wies uns auch direkt ein. Schuhe aus, Schlappen an, mitkommen. Zu unserer Freude hat man beim Floaten einen eignen Raum für sich. Dieser ist mit einem riesigen Becken, Dusche und WC ausgestattet – das Center bietet einem zudem in jedem Raum Kosmetikprodukte wie Kontaktlinsenbehälter und -flüssigkeit, Cremes, Abschminklotion etc. an. Man kann zwischen den Optionen “Nackidei” und “Bikinimodel” entscheiden: da man die Tür aber sicher verschließen kann, haben wir uns für die erste Variante entschieden. Also fix mit bereitgestellter Seife abduschen und schon kann es losgehen. Der Einstieg erwies sich in meinem Zustand als etwas umständlich, allein hätte ich hier abbrechen müssen. Aber dank meines zauberhaften Gefährten konnte ich diese eine Stufe ohne größere Unfälle erklimmen 🙂

Anhang 4

Sobald man sich ins Wasser legt, spürt man den hohen Salzgehalt. Nicht nur, weil man wie von Zauberhand an der Wasseroberfläche schwimmt, sondern auch, weil das Salz einen schmierigen Ölfilm auf der Haut hinterlässt. Das ist so angenehm, dass ich mir die ganze Zeit über den dicken Bauch streicheln musste. 🙂
Abzuschalten hingegen ist sehr schwer, es brauch eine gewisse Zeit, bis man den ruhigsten Punkt in seinem Körper findet und der Kopf bereit ist, hinterherzu”treiben”. Ist man allerdings dort angekommen, ist das ein wunderbares Erlebnis. Begleitet wird diese Schwerelosigkeit durch wechselndes Farblicht und Unterwassermusik, die man sich nach Wunsch laut und leise stellen kann. Totale Entspannung haben wir dann empfunden, als wir alle Lichter ausgemacht haben – so stelle ich mir den Weltraum vor. Für mich war es besonders interessant, da ich meinen eigenen Körper nicht mehr gespürt habe, aber den unseres Babys. Es war, als bestünde ich nur noch aus diesem einen kleinen Kilo Kind. Das war wundervoll.

Die 60 Minuten gehen, anders, als erwartet, schnell vorbei. Sich danach zu besinnen, ist mindestens genauso schwer wie das Abschalten. Aber es war eine wunderbare Erfahrung, die ich nur weiterempfehlen kann. Hätte ich die Möglichkeit gehabt, hätte ich mich danach noch massieren lassen – das wäre dann das Tüpfelchen auf dem i gewesen. Aber auch so haben wir unseren Minuurlaub sehr genossen.

Habt ihr auch Erfahrungen sammeln können? Hat es euch gefallen?

Euer

Signatur

This entry was published on February 27, 2014 at 3:32 pm. It’s filed under Be Happy!, Lebensart and tagged , , , , , . Bookmark the permalink. Follow any comments here with the RSS feed for this post.

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